20th Century Fox: Werner Herzog´s - Bad Lieutenant Remake

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Als einer der Besten im Dezernat wird Terence McDonagh (Nicolas Cage) mit der Aufklärung eines Massakers an einer afrikanischen Einwandererfamilie beauftragt. Der Botenjunge Daryl (Denzel Whitaker) ist der einzige Augenzeuge des brutalen Mordes. Er ist bereit, gegen den Drogendealer Big Fate (Xzibit) auszusagen, auf dessen Konto der Mord an der Familie geht.
Terence, der ab sofort für die Sicherheit von Daryl verantwortlich ist, gerät immer mehr in einen Sog aus Drogen und Korruption. Die komplizierten Ermittlungen, Drogenbeschaffung und die Begleichung alter Wettschulden werden für Terence zunehmend zu einer Gratwanderung. Als seine Freundin Frankie (Eva Mendes) auch noch in die Dinge hineingezogen wird und ernsthaft in Gefahr gerät, droht die Situation außer Kontrolle zu geraten…

Am 25. Februar 2010 bringt 20th Century Fox mit Movie “The Bad Lieutenant - Cop ohne Gewissen” den neuesten Hollywood-Film des deutschen Regisseurs Werner Herzog in die deutschen Kinos. Der Film ist das Remake von Abel Ferrara´s 1992 entstandenen Krimis Movie “Bad Lieutenant”, in dem damals Harvey Keitel die Hauptrolle spielte. Alle Infos zum Film findet Ihr unter mehr

Update am 10. Dezember 2009: Wie aktuell auf dem Presseserver zu lesen ist, wird sich der dt. Kinostart vom ehemals 14. Januar um sechs Wochen nach hinten auf den 25. Februar 2010 verschieben!!!

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DE The Bad Lieutenant - Cop ohne Gewissen
OT: USA Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans

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Genre:
p Krimi | Drama
Land:
p USA
Jahr:
p 2009
Links:
p USA Externer Link www.imdb.com
p DE Externer Link www.ofdb.de
p USA www.badlieutenant….
 
dt. Kinostart:
25. Februar 2010
 
FSK:
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Regie:
p Werner Herzog
Drehbuch:
p William M. Finkelstein (Drehbuch)
p Victor Argo (Drehbuch 92er Film)
p Paul Calderon (Drehbuch 92er Film)
p Abel Ferrara (Drehbuch 92er Film)
p Zoë Lund (Drehbuch 92er Film)
Musik:
p Mark Isham
Kamera:
p Peter Zeitlinger
Schnitt:
p Joe Bini
Produzenten:
p Stephen Belafonte (Producer)
p Nicolas Cage (Producer)
p Randall Emmett (Producer)
p Alan Polsky (Producer)
p Gabe Polsky (Producer)
p Edward R. Pressman (Producer)
p John Thompson (Producer)
p Melanie Brown (Co-Producer)
p Alessandro Camon (Executive Producer)
p Boaz Davidson (Executive Producer)
p Danny Dimbort (Executive Producer)
p Avi Lerner (Executive Producer)
p Diego J. Martinez (Executive Producer)
p Elliot Lewis Rosenblatt (Executive Producer)
p Trevor Short (Executive Producer)
 
Darsteller:
p Nicolas Cage - Terence McDonagh
p Val Kilmer - Stevie Pruit
p Eva Mendes - Frankie Donnenfeld
p Fairuza Balk - Heidi
p Jennifer Coolidge - Genevieve
p Brad Dourif - Ned Schoenholtz
p Michael Shannon - Mundt
p Shawn Hatosy - Armand Benoit
p Shea Whigham - Justin
p Denzel Whitaker - Daryl
p Xzibit - Big Fate
p Tom Bower - Pat McDonough
p Irma P. Hall - Binnie Rogers
p Vondie Curtis-Hall - James Brasser
 

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Terence McDonagh (Nicolas Cage), Detective der Mordkommission von New Orleans, rettet während des Hurricanes “Katrina” einen Gefangenen vor dem Ertrinken. Als Anerkennung wird er zum Lieutenant befördert. Doch da er sich bei der Rettungsaktion schwer am Rücken verletzt, schafft Terence seinen Dienst nur noch vollgepumpt mit Schmerzmitteln.

Ein Jahr später: Terence, mittlerweile schwer vicodin- und kokainabhängig, hält sich in völliger Selbstüberschätzung für den besten Cop überhaupt. Er glaubt, er habe alles unter Kontrolle, dabei kreist sein Leben nur noch um Drogen. Dennoch gelingt es Terence, seine Vorgesetzten von seinen vermeintlichen Fähigkeiten zu überzeugen und so übergibt man ihm die Leitung eines Mordfalls: Eine afrikanische Familie wurde brutal massakriert.
Schnell findet Terence einen Augenzeugen – den Botenjungen Daryl (Denzel Whitaker). Dessen Mutter sitzt im Gefängnis. Daryl ist bereit, gegen den großen Drogendealer Big Fate (Xzibit), der bislang nicht dingfest gemacht werden konnte, auszusagen, damit seine Mutter auf Bewährung entlassen wird. Da Daryl als Kronzeuge in großer Gefahr schwebt, wird Terence beauftragt, den Jungen zu beschützen.

Auch Terence Freundin Frankie (Eva Mendes), eine Edel-Prostituierte, die in Terence große Gefühle und Beschützerinstinkte weckt, bedarf immer wieder seiner Hilfe. So eilt er ihr mit Daryl im Schlepptau hinterher, um sie vor dem brutalen Freier Justin (Shea Whigham) zu retten.
Daryl, der Terence Aktion miterlebt, wird klar, dass Terence viel zu süchtig und daher unfähig ist, um ihn angemessen beschützen zu können. Deshalb nutzt er einen unbeobachteten Moment um abzuhauen und das Land zu verlassen.

Terences Niedergang schreitet unaufhörlich und immer schneller voran. Der Staatsanwalt kann ohne Zeugen nicht gegen Big Fate vorgehen, außerdem macht ihm sein Chef die Hölle heiß.
Und dann wird Terence auch noch zu Frankies Apartment geordert, wo sie sich in der Gewalt bewaffneter Gangster befindet, die im Auftrag von Justins Vater handeln. Sie teilen Terence mit: Frankies Freiheit kostet 50 000 Dollar und eine Gratisrunde ihrer professionellen Dienste für alle. Terence hat zwei Tage, um das Geld aufzutreiben.

Terence muss die verängstigte Frankie im Haus seines Vaters verstecken, um mit Big Fate einen Deal zu vereinbaren: Für einen angemessenen Preis wird er ihn rechtzeitig vor Polizeiaktionen warnen. Eine Hand wäscht die andere. Terence ist überzeugt, dass seine Polizeikarriere beendet ist. Doch schließlich kommt alles ganz anders…

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Quelle: 20th Century Fox
Plakat + Pics: © 2009 Twentieth Century Fox
Hinweis: Alle Angaben ohne Garantie auf Vollständigkeit und Aktualität

Kommentare zu “20th Century Fox: Werner Herzog´s - Bad Lieutenant Remake”

  1. chilidog schrieb:

    Mein Kinofilm #9 in diesem Jahr:

    Die Pressevorführung von Werner Herzog´s neuestem Film “Bad Lieutenant - Cop ohne Gewissen” ist schon wieder 1,5 Wochen her, aber da es sich hierbei um ein Remake handelt und meine Sichtung von Abel Ferrara´s 1992 entstandenen “Bad Lieutenant” bereits viele Jahre her ist, ich obendrein diese DVD auch bis vor ein paar Tagen nicht in meiner Sammlung hatte und den erst sehen musste / wollte, gibts nun jetzt auch endlich eine Kritik dazu *lufthol*.

    Abel Ferrara´s Original mit dem großartigen Harvey Keitel in der Hauptrolle gibt es schon seit fast 10 Jahren auf DVD und der ist aktuell “Out of Print”, so dass ich mir diese DVD umständlich über den Amazon Marketplace erstmal besorgen musste. Aber nun hab ich beide “Bad Lieutenant”-Filme innerhalb kürzester Zeit gesehen und kann nun meine Kritik - im wahrsten Sinne des Wortes - niederschreiben und diese sicher auch besser erklären.

    Auch wenn beide Filme den gleichen Titel tragen und auch die Grundstory stimmt, kann man die Filme keinesfalls miteinander vergleichen. Die Idee, ein Remake zu dem 1992 entstandenen Original zu drehen, ist nicht etwas auf dem Mist des deutschen Regisseurs Werner Herzog entstanden, sondern stammt vom Produzenten Edward R. Pressman - der sehr stolz auf das Original ist und es nach wie vor für eine fesselnde Charakterstudie hält. Werner Herzog kam erst später auf Wunsch des Produzenten mit an Board.

    Im Gegensatz zum Original, hat man sich beim Remake als Drehort New Orleans ausgesucht und nicht mehr New York. Ich persönlich finde es zwar seltsam, dass nach dem Hurricane “Katrina” plötzlich so viele Filme da unten gedreht werden, aber laut Edward R. Pressman lockt New Orleans / Louisiana mit ordentlich Fördermittel und Steuervergünstigungen - *Sarkasmus Mode ON* da kann man schon einiges an Geld einsparen und dafür den “Stars” höhere Gagen zahlen *Sarkasmus Mode OFF* Viel besser wäre es doch gewesen, wenn das eingesparte Geld der leidtragenden Bevölkerung, die zum Teil ihr ganzes Hab und Gut durch den Hurricane verloren haben, zu spenden - eventuell hat man es so gemacht, wobei ich daran nicht wirklich glaube.

    Im Grunde ist es auch egal, ob der Film nun in New York, oder New Orleans spielt. Im Original - der eine Laufzeit von knapp 92 Minuten hat - konzentrierten sich der Regisseur und die Drehbuchautoren hauptsächlich auf den “Lieutenant” - wundervoll und grandios gespielt von Harvey Keitel (aber das erwähnte ich ja bereits schon) - der dort nicht mal einen Namen hatte.
    Im Remake - das eine Laufzeit von 120 Minuten hat - wird das Blickfeld weiter ausgedehnt, der “Lieutenant” - weniger gut gespielt von Nicolas Cage - hat da sogar einen Namen, eine Vorgeschichte (damit man weiß, warum er solche Schmerzen hat und diese statt mit Vicodin mit noch mehr Drogen “bekämpfen” muss), einen alkoholkranken Vater (ehemals auch Cop), eine Stiefmutter die wiederum mit seinem Vater hoffnungslos überfordert ist, eine Freundin (die Prostituierte Frankie Donnenfeld - toll gespielt von Eva Mendes) etc. etc. etc. Man konzentriert sich auf so viele Dinge obendrein noch, wie seine Polizeiarbeit, Verhöre und seine Wettsucht wird weiter auch ausgedehnt. Viele, viele “Baustellen”, die meiner Meinung nach dafür sorgen, dass der Blick aufs wesentliche verloren geht und der Film unnötig in die Länge gezogen wird.

    Laut dem Produzenten Edward R. Pressman, der - wie bereits geschrieben - sehr stolz auf das Original ist bei dem er auch als Produzent fungierte und es immer für eine fesselnde Charakterstudie hielt, hat Drehbuchautor William M. Finkelstein beim Remake eine ebenso düstere wie einnehmende Hauptfigur geschaffen, die dem Original gerecht wird und gleichzeitig ein breites Publikum anspricht! Aha, da ist der Hund nun begraben. Man wollte also im Remake eine Geschichte drumherum erzählen, eventuell den “Lieutenant” mit dem ganzen drumherum etwas menschlicher machen und mit dem Film ein breiteres Publikum ansprechen - ein breiteres Publikum sorgt natürlich für mehr Dollar in der Kasse, naja lassen wir das! Die Aussage, das der Drehbuchautor eine “düstere wie einnehmende Hauptfigur” geschaffen hat, ist natürlich auch großer Mist - das würde eher auf die Hauptfigur im Original zutreffen aber nicht auf die im Remake - Basta!

    Ich persönlich - soviel möchte ich hier schon mal vorweg nehmen - fand das Original richtig Klasse, es wird nicht viel um den heißen Brei herum geredet, man konzentriert sich auf die titelgebende Hauptperson und begleitet ihn dabei - ohne groß und unnötig abzuschweifen oder unnötigen “Ballast” anzuhäufen. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich das 1992er Original vor einigen Jahren (ca. 8-9) bei meiner ersten Sichtung auch nicht sonderlich toll fand, daher war auch diese DVD aktuell nicht in meiner umfangreichen DVD-Sammlung enthalten - aber das Remake hatte mich wieder neugierig gemacht und mit den “Jahren” entwickelt man sich filmtechnisch und -verständlich auch etwas weiter - somit ist es im Grunde nicht verwunderlich, dass ich nun plötzlich mit dem Original bei weiten mehr anfangen kann, als mit dem Hochglanz-Remake aus der Hollywood-Retorte.

    Abel Ferrara´s Film ist klein, dreckig, schmutzig, düster und widerlich und hat obendrein das bessere und viel versöhnlichere Ende als die neuerliche Hollywood-Hochglanz-Produktion aus der Retortenkiste - die mit einem absolut beschissenen (Sorry, man möge mir den Ausdruck verzeihen) Ende aufwartet, dass für mich den ganzen Film schon wieder kaputt macht - im Grunde fehlt eigentlich nur noch, dass man Nicolas Cage am Ende mit einem leuchtenden Heiligenschein auf der Rübe zeigt. Mir persönlich fällt es immer schwer, Remakes oder Neuverfilmungen als eigenständigen Film zu sehen - insbesondere nicht, wenn ich das Original mag und schätze - da kommt man halt um einen Vergleich nicht drumherum - Sorry.

    Weiter gehts im Text: Um eins vorweg zu nehmen, ich mag und schätze eigentlich Nicolas Cage sehr, er hat einfach irgendwas besonderes an sich, was seine Filme im Großen und Ganzen wirklich sehenswert macht - allerdings ist er in der Rolle des “Bad Lieutenant” wirklich, wirklich absolut fehlbesetzt. Seine übliche Mimik und Gestik mag vielleicht in seinen vielen anderen Filmen hervorragend funktionieren, hier wirkt es einfach nur lächerlich und vor allem peinlich - vielleicht wäre es besser gewesen, wenn der Film nicht “BAD Lieutenant” sondern eher “MAD Lieutenant” heißen würde.
    Im Grunde konnte ich mir das schon denken - war aber dennoch sehr gespannt auf den Film und habe mich auch riesig darauf gefreut - wahrscheinlich bin ich deswegen auch so richtig enttäuscht davon. Schwer zu sagen, wen man nun die Schuld am - meiner Meinung nach - Scheitern des Films in die Schuhe soll. Ob es nun an Regisseur Werner Herzog lag, oder an den Produzenten - ach eigentlich egal. Ich persönlich finde es nur sehr Schade, dass das Remake nun so ein schlechtes Licht auf das Original wirft. Die wenigsten, die sich demnächst das 2009er Remake im Kino ansehen, werde das Original kennen - der zwar hin und wieder mal im TV läuft, aber sicher unter der “gemeinen Kinobevölkerung” dennoch nicht so bekannt sein dürfte. Ich bin ehrlich, ich habe bislang auch noch keine Kritiken zum “Bad Lieutenant”-Remake gelesen und weiß nicht, wie er bei den anderen so angekommen ist - ist mir im Grunde auch egal, da ich mir immer grundsätzlich eine eigene Meinung bilde und nicht nach den Meinungen / Kritiken andere gehe. Ich für meinen Teil bin von diesem Film auf jeden Fall sehr enttäuscht - dementsprechend mittelmäßig fällt auch meine Bewertung am Schluss aus.

    Noch ein Wort zum Regisseur Werner Herzog: Ich hatte vor ca. 10 Jahren damit angefangen mich intensiv mit Werner Herzog und seinen früheren Werken zu beschäftigen. Ich schätze und liebe seine Dokumentarfilme und Spielfilme sehr - zu meinen drei absolut Lieblings-Werner-Herzog-Filmen zählt zweifelsohne natürlich “Aguirre - Der Zorn Gottes”, “Fitzcarraldo”, “Nosferatu: Phantom der Nacht” und auch die heftige Doku “Lektionen in Finsternis”. Ich habe viele Filme mehrfach gesehen, zum größten Teil natürlich auch mit Audio-Kommentar - der bei Herzog immer grandios und sehr informativ ist. Von seinem 2006er Film “Rescue Dawn” - immerhin ein Remake seines eigenen Films “Little Dieter Needs to Fly” war ich sehr angetan - daher habe ich mich auch sehr auf SEINEN “Bad Lieutenant” gefreut.

    Um nun endlich zum Schluss zu kommen: Meine Wertung zum Film - 5 / 10 Punkte - mehr ist nicht wirklich drin und diese 5 Punkte enthalten sogar noch 1 Sympathiepunkt für Regisseur Werner Herzog *seufz*!!!

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