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Concorde Film: Das Bildnis des Dorian Gray ab 15. April im Kino

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Der ebenso gut aussehende wie unerfahrene Dorian Gray (Ben Barnes) kommt gegen Ende des 19. Jahrhunderts in London an. Dort steht er dem Maler Basil Hallward (Ben Chaplin) Modell, der Dorians beeindruckende Schönheit und Jugendlichkeit in einem Portrait dauerhaft festhalten will. Unter den Fittichen des charismatischen Lord Henry Wotton (Colin Firth) findet Dorian schnell Gefallen an den hedonistischen Freuden der gehobenen Großstadt-Gesellschaft und lernt, dass sein Aussehen ihm alle Türen öffnet. So wundert es nicht, dass, kaum ist das Bild enthüllt, Dorian ein gedankenloses Versprechen äußert: Seine Seele würde er dafür geben, dass nicht er, sondern das Gemälde altert! Dorians Wunsch wird Wirklichkeit: Während er sich ohne jegliche äußerer Konsequenzen hemmungslosem Vergnügen und verbotenen Begierden hingibt, wird sein gemaltes Abbild mit jeder begangenen Sünde hässlicher und grauenerregender. Um sein dunkles Geheimnis zu bewahren, geht Dorian bis zum Äußersten. Jahre später quälen ihn die Geister der Vergangenheit mehr denn je. Als er sich in die junge Emily (Rebecca Hall) verliebt, schöpft er wieder Hoffnung auf Erlösung …

Regisseur Oliver Parker adaptiert mit Movie “Das Bildnis des Dorian Gray” zum dritten Mal einen Klassiker von Oscar Wilde. Ohne dem legendären Roman des irischen Schriftstellers untreu zu werden, hat Parker die schaurig-schöne Geschichte einer kunstvollen Modernisierung unterzogen, die seinen Film zu einer ebenso furchteinflößenden wie eleganten Sternstunde des britischen Kinos macht.

Der Concorde Filmverleih bringt die britische Literaturverfilmung Movie “Das Bildnis des Dorian Gray” am 15. April 2010 in die deutschen Kinos - alle Infos dazu findet Ihr unter mehr

DE Das Bildnis des Dorian Gray
OT: UK Dorian Gray

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Genre:
p Drama
Land:
p UK
Jahr:
p 2009
Links:
p USA Externer Link www.imdb.com
p DE Externer Link www.ofdb.de
p DE www.doriangray-derfilm.de
 
dt. Kinostart:
15. April 2010
 
FSK:
Pic
 
 
 
 
 
 
 
 

Regie:
p Oliver Parker
Drehbuch:
p Oscar Wilde (Roman)
p Toby Finlay (Drehbuch)
Musik:
p Charlie Mole
Kamera:
p Roger Pratt
Schnitt:
p Guy Bensley
Produzenten:
p Barnaby Thompson (Producer)
p Alexandra Ferguson (Co-Producer)
p Paul Brett (Executive Producer)
p Simon Fawcett (Executive Producer)
p James Hollond (Executive Producer)
p Xavier Marchand (Executive Producer)
p Charles Miller Smith (Executive Producer)
p Tim Smith (Executive Producer)
p James Spring (Executive Producer)
p Sophie Meyer (Associate Producer)
 
Darsteller:
p Ben Barnes - Dorian Gray
p Colin Firth - Lord Henry Wotton
p Rachel Hurd-Wood - Sybil Vane
p Rebecca Hall - Emily Wotton
p Emilia Fox - Lady Victoria Wotton
p Ben Chaplin - Basil Hallward
p Caroline Goodall - Lady Radly
p Fiona Shaw - Agatha
p Maryam d’Abo - Gladys
p Douglas Henshall - Alan Campbell
p Johnny Harris - James Vane
p Michael Culkin - Lord Radley
p Jo Woodcock - Celia Radley
p Pip Torrens - Victor
p David Sterne - Theater Manager
p Max Irons -
p Hugh Ross - Priester
p Lily Garrett - Emily Wotton (jung)
 

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Der ebenso gut aussehende wie unerfahrene Dorian Gray (Ben Barnes) kommt gegen Ende des 19. Jahrhunderts in London an. Dort steht er dem Maler Basil Hallward (Ben Chaplin) Modell, der Dorians beeindruckende Schönheit und Jugendlichkeit in einem Portrait dauerhaft festhalten will. Unter den Fittichen des charismatischen Lord Henry Wotton (Colin Firth) findet Dorian schnell Gefallen an den hedonistischen Freuden der gehobenen Großstadt-Gesellschaft und lernt, dass sein Aussehen ihm alle Türen öffnet. So wundert es nicht, dass, kaum ist das Bild enthüllt, Dorian ein gedankenloses Versprechen äußert: Seine Seele würde er dafür geben, dass nicht er, sondern das Gemälde altert! Dorians Wunsch wird Wirklichkeit: Während er sich ohne jegliche äußerer Konsequenzen hemmungslosem Vergnügen und verbotenen Begierden hingibt, wird sein gemaltes Abbild mit jeder begangenen Sünde hässlicher und grauenerregender. Um sein dunkles Geheimnis zu bewahren, geht Dorian bis zum Äußersten. Jahre später quälen ihn die Geister der Vergangenheit mehr denn je. Als er sich in die junge Emily (Rebecca Hall) verliebt, schöpft er wieder Hoffnung auf Erlösung …

Regisseur Oliver Parker adaptiert mit Movie “Das Bildnis des Dorian Gray” zum dritten Mal einen Klassiker von Oscar Wilde. Ohne dem legendären Roman des irischen Schriftstellers untreu zu werden, hat Parker die schaurig-schöne Geschichte einer kunstvollen Modernisierung unterzogen, die seinen Film zu einer ebenso furchteinflößenden wie eleganten Sternstunde des britischen Kinos macht.
Mindestens so sehr wie durch die beeindruckenden Londoner Schauplätze und raffinierten Kostüme glänzt Movie “Das Bildnis des Dorian Gray” dabei durch seine herausragende Besetzung: Neben Ben Barnes (Movie “Die Chroniken von Narnia: Prinz Caspian von Narnia”) als bildhübscher, tragischer Titelheld begeistern Colin Firth (Movie “Tatsächlich … Liebe”), Ben Chaplin (Movie “Der schmale Grat”), Rebecca Hall (Movie “Vicky Cristina Barcelona”), Rachel Hurd-Wood (Movie “Das Parfum”) und Fiona Shaw (Movie “Harry Potter”) in weiteren Rollen.

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“Jugend, Jugend … Es zählt in der Welt nichts als Jugend!”
Oscar Wilde

Botox, Schönheitschirurgen, Anti-Falten-Cremes und Anti-Aging-Professoren – das Geschäft mit der Schönheit boomt und das Streben der Menschen nach Model-Maßen begleitet uns heute mehr denn je. Ob in Magazinen, im Fernsehen, auf großflächigen Plakaten oder der Szene-Bar nebenan – überall wird eine menschliche Perfektion suggeriert, die so im alltäglichen Leben kaum bestehen kann. Was bleibt, ist ein omnipräsentes Streben nach Jugendlichkeit. Im vergangenen Jahr gaben die Deutschen für Körperpflegeprodukte und Kosmetikartikel fast 13 Milliarden Euro aus. Und das ist keineswegs nur ein Phänomen der Neuzeit. So galt in der Antike der muskulöse Jüngling als Inbegriff der Vollkommenheit – Altern war ein Tabuthema. Bildhauer fertigten daher Skulpturen und Büsten älterer Personen an, ohne auch nur eine einzige Falte anzudeuten. Im 16. Jahrhundert erkaufte man sich das Ideal eines blassen Teints durch bleivergiftetes Puder und gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts wurde es Mode, Knochenbrüche und monatelange Schmerzen für Beinverlängerungen in Kauf zu nehmen.

1890 setzte Oscar Wilde mit seinem Klassiker “Das Bildnis des Dorian Gray” der sagenumwobenen, vermeintlich ewigen Jugend ein unvergessenes Denkmal. Seine Titelfigur, der junge Dorian, verkauft sogar seine Seele, um dieses scheinbar höchste Gut des Lebens zu erhalten. Doch ist Schönheit nicht immer auch subjektiv und macht nicht gerade die Verschiedenartigkeit die Menschen liebenswert?

Quelle: Concorde Filmverleih GmbH
Plakat + Pics: © 2009 Concorde Filmverleih GmbH
Hinweis: Alle Angaben ohne Garantie auf Vollständigkeit und Aktualität

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