Regisseur Clint Eastwood erzählt in
“Invictus – Unbezwungen” die inspirierende Geschichte von Nelson Mandela (Morgan Freeman), der sich zusammen mit Francois Pienaar (Matt Damon), dem Mannschaftskapitän des südafrikanischen Rugby-Teams, für die Solidarität in ihrem Land einsetzte.
Der gerade gewählte Präsident Mandela weiß genau, dass sein Land auch nach dem Ende der Apartheid von Rassenvorurteilen und wirtschaftlichen Benachteiligungen zerrissen ist. Er glaubt allerdings fest daran, sein Volk durch einen Sport vereinen zu können, der alle Schranken überwindet: Mit großem Enthusiasmus unterstützt er das südafrikanische Rugby-Team, obwohl es als Außenseiter bei der Weltmeisterschaft 1995 kaum eine Chance hat.
“Invictus – Unbezwungen” entstand komplett an südafrikanischen Originalschauplätzen in und um Johannesburg und Kapstadt. Warner Bros. bringt dieses Drama am 18. Februar 2010 in die deutschen Kinos - alle Infos dazu findet Ihr unter mehr…
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Invictus - Unbezwungen |
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Invictus |
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The Human Factor |
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Invictus - voittamaton |
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Anikitos |
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Neporazený |
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Nepremagljiv |
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Regisseur Clint Eastwood erzählt in “Invictus – Unbezwungen” die inspirierende Geschichte von Nelson Mandela (Morgan Freeman), der sich zusammen mit Francois Pienaar (Matt Damon), dem Mannschaftskapitän des südafrikanischen Rugby-Teams, für die Solidarität in ihrem Land einsetzte.
Der gerade gewählte Präsident Mandela weiß genau, dass sein Land auch nach dem Ende der Apartheid von Rassenvorurteilen und wirtschaftlichen Benachteiligungen zerrissen ist. Er glaubt allerdings fest daran, sein Volk durch einen Sport vereinen zu können, der alle Schranken überwindet: Mit großem Enthusiasmus unterstützt er das südafrikanische Rugby-Team, obwohl es als Außenseiter bei der Weltmeisterschaft 1995 kaum eine Chance hat.
“Invictus – Unbezwungen” entstand komplett an südafrikanischen Originalschauplätzen in und um Johannesburg und Kapstadt.
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Quelle: Warner Bros. Ent.
Plakat + Pics: © 2010 Warner Bros. Ent.
Hinweis: Alle Angaben ohne Garantie auf Vollständigkeit und Aktualität

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am Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 18:25 Uhr
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Am 9. Februar 2010 um 19:56 Uhr
Mein Kinofilm #11 in diesem Jahr:
Sodele, ich komme aktuell aus zwei Pressevorführungen, über die ich gleich heute was schreiben möchte - die drei Filme zwischen meiner letzten ´Kritik´ und dieser hier, werden in den nächsten Tagen nachgereicht!
Im Grunde gehört Rugby sicher nicht zu meinen favorisierten Sportarten, aber selbst wenn Clint Eastwood mal einen Film über ´Seilspringen´ drehen würde, könnte mich DAS nicht davon abhalten mir den Film anzusehen. Ich glaube ein größeres Kompliment kann man Clint Eastwood doch nicht machen, oder?
Sonderlich groß auf den Film habe ich mich im Vorfeld nicht informiert - mache ich im Grunde bei keinem Film, zumal dies oft falsche oder hohe Erwartungen weckt, die leider allzuoft dann nicht erfüllt werden. Und bevor ich mies gelaunt dann aus dem Kino gehe, bzw. die DVD aus dem Player hole, lass ich mich lieber überraschen - so auch bei Eastwoods neuesten Film “Invictus - Unbezwungen”. Jetzt im nachhinein habe ich mich natürlich etwas über die Hintergründe informiert und kann mit etwas Fachwissen angeben *grins*
Der Titel des Film bezieht sich auf das gleichnamige Gedicht von William Ernest Henley, das Nelson Mandela während seiner langjährigen Haftstrafe auf der Gefängnisinsel Robben Island Halt und Trost gegeben hatte.
Clint Eastwood nimmt uns in seinem Film mit ins Jahr 1994 / 1995 als Nelson Mandela - hervorragend gespielt von Morgan Freeman - nach jahrzehntelanger Haft freigelassen und nach Ende der Apartheid als erster Schwarzer die Präsidentschaftswahlen in Südafrika gewonnen hatte. Eines seiner wichtigsten Angelegenheiten war es damals, die tiefe Kluft zwischen der weißen Minderheit und der schwarzen Mehrheit zu überwinden.
Rugby war damals vor allem der Volkssport der Buren und bekam von der schwarzen Bevölkerung keinerlei Unterstützung. Aufgrund der Apartheid in Südafrika wurde die Rugby-Nationalmannschaft von Anfang der 90er bis 1992 von den meisten anderen Nationalmannschaften auch boykottiert. Im Jahr 1995 stand allerdings die Rugby-Union-Weltmeisterschaft an.
Nelson Mandela gelang es damals im Vorfeld gemeinsam mit dem Manschaftskapitän Francois Pienaar - nicht minder hervorragend gespielt von Matt Damon - das ganze Volk - also sowohl die weiße als auch die schwarze Bevölkerung - für ´ihre´ Mannschaft zu begeistern. Trotz dass, die “Springboks” mit ihrem Heimvorteil nicht zu den Favoriten zählten, gewannen sie in der Vorrunde gegen Australien, Rumänien, Kanada und trafen als Gruppenerster im Viertelfinale auf Samoa - dieses Spiel gewannen sie ebenfalls überlegen und schafften es dann ins Halbfinale, wo sie im strömenden Regen gegen Frankreich knapp gewannen und so war der Weg ins Finale frei. Dort mussten sie nur noch gegen die starken “All Blacks” aus Neuseeland spielen. Das sie auch dieses Spiel - zwar knapp und nach Verlängerung - gewannen, muss ich sicher nicht extra erwähnen.
Der Film basiert auf dem Roman “Der Sieg des Nelson Mandela: Wie aus Feinden Freunde wurden” von John Carlin - das Drehbuch dazu schrieb Anthony Peckham, der zuvor unter anderem am Drehbuch zu “Sag´ kein Wort!” und am aktuellen Drehbuch zu “Sherlock Holmes” beteiligt war. Für die Hauptrolle konnte Clint Eastwood nach “Erbarmungslos” und “Million Dollar Baby” zum dritten Mal Morgan Freeman gewinnen, der die Rolle des “Nelson Mandelas” einfach hervorragend spielt. Nicht minder schlechter agiert Matt Damon als Rugby-Kapitän “Francois Pienaar”. Matt Damon - eigentlich eher ein Typ “Spargel-Tarzan” - hat für seine Rolle hier ordentlich an Muskeln zugelegt.
Ich kann mich noch an meine Kinderzeit erinnern, da haben wir in der Schule viel über Nelson Mandela erfahren und uns für seine Freilassung engagiert. Witzigerweise war mir von damals immer nur ein Foto von ihm in jungen Jahren im Gedächtnis geblieben - als er dann 1990 endlich nach zig Jahren freigelassen wurde, war er für mich plötzlich ein “uralter” Mann - schließlich war er da auch schon 72 Jahre alt. Danach habe ich seinen neueren Werdegang eigentlich nicht mehr verfolgt - bis auf ein paar Sachen im Fernsehen, wenn mal wieder von ihm die Rede war. Umso überraschter war ich nun, dass sich Clint Eastwood ihn angenommen hat und einen weiteren Film mit einem sportlichen Thema gedreht hat.
Clint Eastwood schafft es abermals mit “Invictus - Unbezwungen” mich mit einem seiner Filme von Anfang bis zum Ende restlos zu begeistern, was vor allem an der doch nicht ganz uninteressanten Story, der Inszenierung und den großartigen Darstellern liegt. Die knapp 130 Filmminuten vergingen für mich wie im Flug. Zum Glück war es im Saal schön ruhig und man konnte dem recht dialog reichen Film schön folgen.
Was mich nur kurz verwundert hatte, war das plötzlich Gelächter von einigen Leuten, als die südafrikanische Mannschaft im Finale auf die Neuseeländer trafen. Die neuseeländischen “All Blacks” führen vor jedem ihrer Spiele nämlich traditionellerweise einen Hake - den Ritualtanz der Maoris - auf. Ich persönlich habe u.a. mit “Whale Rider” und “Once Were Warriors” schon Filme mit dem Thema “Maori” gesehen und für mich war das nix neues und schon gar nix zum lachen - das Gelächter darüber hätte ich eher vom “normalen Kinovolk” erwartet aber nicht während einer Pressevorführung - aber selbst da wird man von einigen Reaktionen immer mal wieder in Erstaunen versetzt.
Das ich dem Film natürlich die volle Punktzahl geben werde - dürfte klar sein - nichts anderes hat dieser Film verdient. Umso überraschender ist es für mich, dass er sowohl bei den Golden Globes als auch bei den aktuellen Academy Award-Nominierungen nicht sonderlich groß berücksichtigt wurde. Mir fehlt da auf jeden Fall bei letzterem Award die Nominierung in der Kategorie “Bester Film” und “Beste Regie” - für die Nominierung für Morgan Freeman und Matt Damon freue ich mich natürlich sehr!!!
Zum Schluss möchte ich noch mal etwas in Erinnerung rufen: Clint Eastwood feiert am 31. Mai 2010 seinen 80. Geburtstag - nicht nur ich, sondern hoffentlich viele, viele mehr hoffen, dass er uns noch viele, viele Jahre erhalten bleibt, denn er würde nicht nur bei den Darstellern sondern auch bei den Filmemachern eine riesige Lücke hinterlassen, die KEINER und ich meine wirklich KEINER so schnell mehr schließen könnte und das macht mir als Filmfan große Angst. Viele der großen Regisseure die uns Film-Fans schon seit zig Jahren begleiten (u.a. Ridley Scott, Martin Scorsese, George A. Romero…) stehen kurz vor dem 70. Geburtstag oder haben diesen schon überschritten - all diese würden nach ihrem ableben eine riesige Lücke hinterlassen - das sollte man nie vergessen!!!
Meine Wertung für “Invictus - Unbeugsam”: ganz dicke und wohlverdiente 10 / 10 Punkte!!!