Der Astronaut Sam Bell (Sam Rockwell) steht kurz vor dem Ende seines Dreijahresvertrages mit Lunar. Er ist auf dem Mond Selene, wo er allein als Mechaniker den Abbau von Helium-3 überwacht. Dieses kostbare Gas könnte der Energiekrise auf der Erde ein Ende bereiten. Die Einsamkeit hat ihm Zeit gegeben, sich Gedanken über die Fehler seiner Vergangenheit zu machen. Seinen Job führt er nur noch mechanisch aus und verbringt die meiste Zeit mit dem Gedanken an seine bevorstehende Rückkehr zur Erde, seine Frau und ihre gemeinsame Tochter. Aber zwei Wochen vor seiner Abreise beginnt Sam seltsame Dinge zu sehen und zu hören. Nachdem eine Routinekontrolle fürchterlich schief geht, entdeckt er, dass Lunar ganz eigene Vorstellungen von seinem Verbleib hat. Als dann noch ein Doppelgänger auftaucht und Lunar einen bewaffneten Aufklärungstrupp schickt, wird Sam klar, dass seine Rückkehr zur Erde in Frage steht.
“Moon” ist das Regiedebüt von Duncan Jones, dem Sohn des Musikers David Bowie. Der Film gewann bereits zahlreiche Awards u.a. den BAFTA Award und London Critics Circle Film Award und war der Publikumsliebling bei etlichen Festivals, z.B. auf dem Filmfest München und in Sundance.
Nachdem der Sci-fi-Mystery-Thriller
“Moon” auf dem Fantasy Filmfest 2009 lief, bringt ihn Koch Media am 15. Juli 2010 nun auch offiziell in die deutschen Kinos - alle Infos dazu findet Ihr unter mehr…
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Wir befinden uns in einer nicht allzu weit entfernten Zukunft. Das Energieproblem der Erde ist gelöst, man nutzt jetzt das aus der Mondoberfläche gewonnene Helium-3 als Brennstoff. Das Monopol dafür liegt bei der amerikanische Firma Lunar Industries. Der Astronaut Sam Bell (Sam Rockwell) überwacht als Mechaniker den Helium-3-Abbau – ein einsamer Mann auf der dunklen Seite des Mondes. Ganz allein erfüllt er auf der Station “Sarang” einen Dreijahresvertrag, dessen Ende allerdings bald in Sicht ist. Dummerweise ist der Nachrichtensatellit kaputt, deshalb kann Sam nicht direkt mit der Erde kommunizieren. Für Kontakte bleibt ihm nur die Möglichkeit, Mitteilungen aufzunehmen und als Dateien an seine Familie oder zur Bodenstation zu schicken.
In wenigen Wochen wird Sams Job auf dem Mond vorüber sein. Er freut sich auf die Rückkehr zu seiner Frau Tess und seiner dreijährigen Tochter Eve. Endlich wird er wieder jemanden haben, mit dem er reden kann. In der Mondbasis gibt es zur Unterhaltung nur den Computer “Gerty”, der zwar sprechen kann und versucht, Sam ein guter Kumpel zu sein, aber letztlich doch ein schlichtes Gemüt ist.
Plötzlich beginnt Sams Gesundheit sich zu verschlechtern. Er hat starke Kopfschmerzen, kann nicht mehr richtig sehen und halluziniert. Das führt zu einem Unfall, als Sam mit dem Mondrover unterwegs ist, um eine Routineinspektion der Anlage durchzuführen. Nach dem Unfall erwacht Sam im Krankenzimmer der Mondstation, wie er dort hin kam, ist unklar. Während er sich erholt, taucht plötzlich eine jüngere, aggressive Version seiner selbst auf der Station auf. Der “zweite” Sam behauptet, er sei von Lunar Industries angeheuert worden, einen Dreijahresvertrag auf dem Mond zu erfüllen, genau wie der “erste” Sam.
Allmählich gelangt Sam zu der Überzeugung, seine jüngere Version sei ein Klon, den man von ihm hergestellt habe. Aber wer hat das getan, und wie kommt er auf den Mond? Von der Bodenstation erhält er keine Erklärung, und in Sam keimt der Verdacht, dass die Firma Lunar Industries ein böses Spiel mit ihm treibt. Er will herausfinden, was auf der Mondstation tatsächlich vor sich geht. Dazu muss er aber den “zweiten” Sam überreden, ihm zu helfen. Und er muss sich beeilen, denn von der Erde wurde bereits ein Raumschiff mit Männern losgeschickt, die auf der Mondstation nach dem Rechten sehen sollen.
“Moon” erzählt eine Geschichte voller Paradoxe: Der Film zeigt eine intime Charakterstudie im weitläufigen Setting des Weltalls; ein Drei-Personen-Stück mit nur einem Schauspieler; und eine Vision der Zukunft, die sich aus vergangenen Science-Fiction-Klassikern speist. Außerdem ist “Moon” ein ganz irdisch spannender Thriller, der auf dem Mond stattfindet.
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Quelle: Koch Media
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am Sonntag, den 16. Mai 2010 um 12:06 Uhr
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Am 10. Juni 2010 um 21:30 Uhr
Sejhr gut, ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben daß der Film noich in die deutschen Kinos kommt. Hatte ihn letztes Jahr beim Fantasy Filmfest in Berlin gesehen, eine echte Perle die jetzt hoffentlich doch noch einem größeren Publikum bekannt wird.