Profil: Martin Scorsese
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Cast & Crew Profile
Martin Scorsese
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Martin Scorsese |
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17. November 1942, Queens, New York, USA |
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Kurz-Biografie:
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er war unter anderem zwischen dem 29. September 1979 und 1983 mit der Schauspielerin Isabella Rossellini verheiratet |
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Scorsese kam 1942 in New York City zur Welt. Er wuchs im Stadtzentrum im Viertel Little Italy auf, das ihn später zu etlichen Filmen inspirierte. 1966 machte er seinen Master in Film Communications an der Filmschule unter dem Dach der New York University. Während seines Studiums drehte er etliche preisgekrönte Kurzfilme wie beispielsweise “The Big Shave”. |
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1968 inszenierte Scorsese seinen ersten Spielfilm “Wer klopft denn da an meine Tür?”. Als Regieassistent und Cutter war er 1970 an der Dokumentation “Woodstock” beteiligt. Großen Erfolg bei den Kritikern und beim Publikum hatte er 1973 mit “Hexenkessel”. Ein Jahr später drehte Scorsese seinen ersten Dokumentarfilm “Italianamerican”. |
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1976 gewann Scorsese mit “Taxi Driver” die Goldene Palme in Cannes. Es folgten “New York, New York”, “The Band” und “Wie ein wilder Stier”, der für zwei Oscars nominiert war. |
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Anschließend inszenierte Scorsese “King of Comedy”, “Die Farbe des Geldes”, “Die letzte Versuchung Christi”, “GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia”, “Kap der Angst”, “Casino”, “Kundun” und “Zeit der Unschuld”. |
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1996 schloss Scorsese die vierstündige Dokumentation “A Personal Journey with Martin Scorsese Through American Movies” (Bilder in Bewegung: Das Jahrhundert des Kinos) ab - Co-Regisseur war Michael Henry Wilson. Die Doku wurde vom British Film Institute in Auftrag gegeben, um den 100. Geburtstag des Kinos zu feiern. 2001 drehte Scorsese “Meine italienische Reise”, eine umfassende Doku, in der er seine Liebe zum italienischen Kino zum Ausdruck bringt. |
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Scorseses lange geplantes Filmprojekt “Gangs of New York” kam 2002 in die Kinos und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Golden Globe für die Beste Regie. Ein Jahr später strahlte der öffentliche Sender PBS die siebenteilige Doku-Serie “The Blues” aus. |
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2005 lief “No Direction Home: Bob Dylan” als Teil der “American Masters”-Serie auf PBS und kam weltweit auf DVD heraus. Mit dieser Doku gewann Scorsese den Grammy für das Beste lange Musik-Video. |
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Scorsese ist Begründer und Vorsitzender von The Film Foundation, einer Stiftung, die sich der Konservierung von Filmen verschrieben hat. |
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Als Co-Vorsitzender ist er für das Tribeca Film Festival tätig. |
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Im Laufe seiner Karriere hat er zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter 1995 den Goldenen Löwen in Venedig; 1997 den Life Achievement Award des American Film Institute für sein Lebenswerk; 1998 eine Würdigung auf der 25. Gala der Film Society of Lincoln Center; 2000 den Cavaliere di Gran Croce, die höchste Auszeichnung in Italien; 2003 den Lifetime Achievement Award der DGA; und 2005 den Orden “Officier de la Legion d’Honneur”, präsentiert vom französischen Kulturminister für hervorragende Verdienste um Frankreich. |
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Scorsese inszenierte zuletzt das Biopic “Aviator”, das fünf Oscars gewann, außerdem drei Golden Globes, darunter für den Besten dramatischen Film, und vier British Academy Awards (BAFTA), darunter für den Besten Film, sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen. Scorsese selbst wurde für den Oscar, den Golden Globe und den BAFTA nominiert, außerdem erhielt er eine Nominierung der Directors Guild of America (DGA; US-Gewerkschaft der Regisseure). Die Londoner Filmkritiker kürten ihn zum Regisseur des Jahres. |
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Obwohl Scorsese als einer der wichtigsten lebenden US-Regisseure gilt und er für sieben Oscars nominiert wurde, bekam er nicht einen dieser begehrten Filmpreise überreicht. |

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| Letztes Update: 29. Dezember 2008 |
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