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Story
Im überlangen Vorspann sieht man fünf typische Jugendliche bei einem Trip in der Nähe des berüchtigten Crystal Lake planlos umherlaufen, da einer von ihnen das GPS Gerät im Vorfeld nicht richtig programmiert hatte. Doch die fünf sind keinesfalls auf einer fröhlichen Campingtour unterwegs, sondern sie suchen eine versteckte Hanfplantage mitten in der Pampa, mit der man das große Geld machen möchte. Doch da es schon dunkel geworden ist und man diese Plantage immer noch nicht gefunden hat, entscheiden sie sich, auf einer Art Lichtung Rast zu machen und die Zelte für die Nacht aufzubauen - bei morgendlichen Tageslicht will man dann die Suche fortsetzen.
Als es sich die fünf, darunter auch Whitney (Amanda Righetti), am Lagerfeuer gemütlich gemacht haben, beginnt einer von ihnen die grausige Legende über den Vorfall am Crystal Lake und Jason Voorhees zu erzählen, der damals als kleiner Junge im See ertrunken ist, da die Jugendlichen ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkamen. Seine Mutter hatte sich anschließend auf furchtbare Art und Weise an den Schuldigen gerächt.
Das erste Pärchen verlässt gelangweilt, und mit anderen Sachen im Hinterkopf, das wärmende Lagerfeuer und sucht etwas abseits ein ruhigeres Plätzchen. Nach einer Weile stoßen sie auf die Überreste des alten Camp Crystal Lake und wenig später auch auf Jason Voorhees, der so rein gar nicht erfreut ist über seine nächtlichen Besucher. Während Whitney fürs erste noch entkommen kann, überlebt ihr Freund das Aufeinandertreffen mit Jason nicht.
Whitney kann zwar fliehen und zurück zu dem Rastplatz gelangen, doch dort hatten die drei anderen jungen Leute bereits Besuch von Jason und diesen natürlich nicht überlebt. Wenig später wird sie von Jason gefangen genommen, da sie offenbar eine gewisse Ähnlichkeit zu seiner verstorbenen Mutter aufweist…
Einige Wochen später: Clay (Jared Padalecki) ist mit einem alten Motorrad auf der Suche nach seiner Schwester Whitney, die hier im Großraum um den Crystal Lake verschwunden ist. Trotz Warnungen durch Officer Bracke (Richard Burgi) und einiger Anwohner setzt Clay seine eigene Suche fort. Unterwegs trifft er bei einer Tankstelle auch auf einige College-Studenten, die in einem Ferienhaus ein Party Wochenende am See verbringen wollen. Dabei gerät Clay mit dem sehr unsympathischen Ober-Macho Trent (Travis Van Winkle) aneinander, der von Clay furchtbar genervt ist.
Stunden später treffen Clay und die College-Typen im Ferienhaus von Trents Eltern abermals aufeinander, doch dieses Mal müssen die noch übriggebliebenen zusammenhalten um die Nacht zu überleben, denn Jason treibt draußen mit seiner Machete ein blutiges Spiel…
Background
Wo Remake drauf steht, muss nicht immer gleich eine originalgetreue Neuverfilmung dabei rauskommen. Marcus Nispel´s “Freitag der 13.” wird zwar als Remake von Sean S. Cunningham´s gleichnamigen Horror-Klassiker aus dem Jahre 1980 gehandelt, geht aber inhaltlich weitestgehend seinen eigenen Weg, nur die Grundstory um Jason und seine Mutter - die hier im Remake nur einen kurzen Auftritt hat - bleiben erhalten. Paramount Pictures Germany musste sogar aufgrund einer Auflage der FSK ihr Werbematerial mit dem Hinweis “Dieser Film ist nicht inhaltsgleich mit dem Original von 1980.” versehen.
Löblicherweise bedient sich das Remake aber einiger Fakten aus den ersten drei “Freitag, der 13.”-Filmen - wie z.B. die Tatsache, dass Jason anfänglich nur mit einem Kartoffelsack - oder von mir aus auch Kopfkissen - auf dem Kopf in Erscheinung tritt und erst später, die für ihn so markante, Hockeymaske findet.
“Freitag, der 13.” - der mit einem Minimal-Budget von 16 Mio Dollar passenderweise am Freitag, dem 13. 2009 in den USA, England, Deutschland und noch ein paar weiteren Ländern in die Kinos kam - spielte laut Box Office Mojo bislang rund 81 Mio Dollar wieder ein. Erfreulicherweise verlangte die FSK hier in Deutschland keinerlei Schnitte, so dass die Filmfans in den Genuss der ungeschnittenen R-Rated-Version kamen.
Schon Tage vor dem offiziellen Kinostart äußerte sich Produzent Bradley Fuller in seinem Platinum Dunes Blog über eine kommende Unrated-Fassung auf DVD bzw. -Blu-ray, die nicht nur mehr Gewalt und Sex beinhalten wird, sondern auch eine zusätzliche Storyline aufweisen wird, durch welche die Unrated-Version gegenüber der Kino-Fassung (R-Rated Version) komplett anders wirken soll. Wann diese DVD erscheint, ist bislang noch nicht bekannt - aber ich denke mal im Juni / Juli 2009 kann man dann schon mit der US-DVD, bzw. -Blu-ray rechnen.

Die Macher
Der aus Frankfurt am Main stammende Filmemacher Marcus Nispel ist bei den Horror-Fans natürlich kein Unbekannter, auch wenn er in seiner Filmografie erst vier Spielfilme - wobei “Frankenstein - Auf der Jagd nach seinem Schöpfer” aus dem Jahre 2004 eher nur ein TV-Film war - vorzuweisen hat. Aber 2003 gab er sein Regiedebüt und drehte - mit Michael Bay als Produzent in der Hinterhand - das Remake zu Tobe Hoopers grandiosen Horror-Klassiker “The Texas Chainsaw Massacre”. Damals hatten Marcus Nispel und sein Team einfach alles richtig gemacht, seine Neuverfilmung des Kultfilms aus dem Jahre 1974 kam bei den Fans sehr gut an.
Marcus Nispel landete 1984 - im Alter von 20 Jahren - mit einem Fullbright-Stipendium in Amerika und legte fünf Jahre später mit einer Reihe von Musik-Videos der C&C Music Factory sein Regiedebüt ab. Wenig später gründete er mit Portfolio Artist Network seine erste eigene Produktionsfirma.
Nispel hat inzwischen bei über 1000 (!!!) Werbespots und Musik-Videos Regie geführt - zu seinen Werbekunden zählten dabei u.a. Audi, Coca Cola, Dr. Pepper, Levi´s und Pepsi. Zu seinen bekanntesten Musik-Videos gehören zweifelsohne u.a. “100% Pure Love” für Crystal Waters, “Ready or Not” für Fugees, “Killer/Papa Was a Rolling Stone” für George Michael aber auch “Comme J’ai Mal”, “Xxl” und “L’instant X” für die Frankokanadische Sängerin Mylène Farmer.
2003 folgte mit dem schon angesprochenen “TCM”-Remake sein Einstand in Hollywood. Ein Jahr später dann der Fernsehfilm “Frankenstein - Auf der Jagd nach seinem Schöpfer” mit Parker Posey, Thomas Kretschmann und Adam Goldberg in den Hauptrollen.
2007 folgte mit “Pathfinder - Die Fährte des Kriegers” sein eigenwilliges Remake des norwegischen Films “Pathfinder” (1987) - der zwar optisch sehr schön anzusehen ist, jedoch storymäßig nicht überzeugt.
Auch Michael Bay, der wie Marcus Nispel ebenfalls erst Musik-Videos und Werbespots drehte und dann mit Action-Blockbustern wie “Bad Boys”, “Armageddon”, “Pearl Harbor” und “Transformers” als Regisseur für Furore sorgte, ist im Horror-Fach kein Unbekannter, auch wenn er in diesem Genre bislang nur als Produzent auftrat. Mit seiner Produktionsfirma Platinum Dunes produzierte er 2003 das schon angesprochene “The Texas Chainsaw Massacre”-Remake, zwei Jahre später folgte die Produktion des “The Amityville Horror”-Remakes und ein Jahr darauf gab es mit “The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning” das brutale und sehr gute Prequel zu “TCM”. 2007 zog mit dem Film “The Hitcher” ein weiteres recht passables Remake nach.
Zu den aktuellen Produktionen zählen unter anderem “The Horseman” - Jonas Åkerlund´s zweiter Spielfilm, der aktuell im Rahmen der Fantasy Filmfest Nights 2009 läuft - und “The Unborn” von Regisseur und “The Dark Knight” Autor David S. Goyer - der ab dem 12. März 2009 im Verleih von Universal Pictures Germany auch endlich in die deutschen Kinos kommt.
Horror-Fans dürfen sich freuen - oder gern auch mit Grausen abwenden - denn 2010 steht das Remake zu Wes Craven´s Kult-Horrorfilm “A Nightmare on Elm Street” und 2011 die Fortsetzung zu “Freitag, der 13.” auf dem Programm der Produktionsfirma Platinum Dunes. Bei letzteren ist zwar noch kein Regisseur gefunden, aber die beiden Drehbuchautoren des aktuellen Remakes Damian Shannon und Mark Swift sind laut IMDb.com wieder mit an Bord.
Neben Michael Bay tritt hier im Remake auch Sean S. Cunningham - der Regisseur des 1980er Originals - als Produzent auf. Cunningham war unter anderem bereits in den 70ern bei Wes Craven´s verstörenden und umstrittenen Horror-Thriller “The Last House on the Left” als Produzent tätig und natürlich auch bei den letzten drei Jason-Filmen “Jason goes to Hell” (1993), “Jason X” (2001) und “Freddy Vs. Jason” (2003).
Die Story zu “Freitag, der 13.” (2009) stammt von Mark Wheaton (u.a. Drehbuch zu “The Messengers”), Damian Shannon und Mark Swift, die beide unter anderem 2003 das Drehbuch zu Ronny Yu´s “Freddy Vs. Jason” geschrieben hatten.
Mein Fazit
Ich erspare mir mal weitere Infos zu den Darstellern - warum, werdet Ihr im Verlaufe meines Fazits noch erfahren.
Als ich damals gelesen habe, dass ein Remake zum großartigen Horror-Klassiker “Freitag, der 13.” geplant ist und Marcus Nispel als Regisseur und Michael Bay wieder als Produzent fungieren, hab ich mich sehr gefreut und mir eingeredet, dass hier einfach nichts schiefgehen kann - denn ich mag das “The Texas Chainsaw Massacre”-Remake der beiden ganz arg. Dort stimmte einfach alles: tolle Story - war ja beim Original schon Klasse -, großartige Besetzung, Wahnsinns-Atmosphäre und eine Menge ordentlicher und blutiger Szenen - Horrorfan was willst Du mehr!?!
Aber weit gefehlt, mit großen Erwartungen hatten Andrea und ich uns dieses Remake am Freitag - nein nicht dem 13. - sondern dem 20. Februar 2009 im Stuttgarter ufa-Palast, direkt nach Pierre Morel´s grandiosen Action-Thriller “96 Hours” angesehen.
Schon nach kurzer Zeit war mir aber klar, dass hier irgendwas ordentlich schief gelaufen ist. Das die Story etwas anders ist, dass wusste ich und damit kann und konnte ich mich auch abfinden, die Atmosphäre und die stellenweise schönen Bilder sind weitestgehend stimmig geraten, aber was sollen bitteschön die Witzfiguren von Darstellern? So einen schlechten Cast hab ich wirklich selten gesehen, einer unsympathischer und nerviger als der andere - beim “TCM”-Remake passt die Besetzung einfach perfekt wie die Faust aufs Auge, man trauert innerlich um jeden der nach und nach Hops geht - hier beim aktuellen Film wünscht man sich sogar von ganzen Herzen, dass Jason sich doch etwas beeilen könnte, damit man sich diese grottig schlechte Besetzung nicht länger als nötig antun muss. Irgendwie fühlte ich mich hier an Rob Zombie´s “Halloween”-Remake erinnert, der krankt vor allem auch an der stellenweise furchtbaren Besetzung.
Ich glaube nicht unbedingt, dass DIES Sinn und Zweck eines Filmes ist - normal sollte man doch mit dem gepeinigten Darsteller mitfühlen, mitleiden und mitfiebern - hier freut man sich, dass die allesamt nach und nach das Zeitliche segnen.
Jared Padalecki - der hier die Hauptrolle des Clay spielt - hatte zwar bereits in den Filmen “Cry Wolf” und “House of Wax” (beide 2005) einiges an Horrorluft geschnuppert, aber der passt hier überhaupt nicht rein - schon gar nicht wenn man ihn eher aus der TV-Serie “Gilmore Girls” kennt - ja, ich gestehe, einige Folgen dieser Serie hab ich damals auch sehr gerne geschaut *grins*.
Wobei Padalecki immer noch am erträglichsten agiert, den Rest kann man gut und gerne in die Tonne kicken. Selbst Danielle Panabaker, die mir zuletzt an der Seite von Kevin Costner in “Mr. Brooks - Der Mörder in dir” recht gut gefallen hatte, loost hier voll und ganz ab. Wenn ich sehe, dass sie im Remake von George A. Romero´s Meisterwerk “The Crazies” mitspielen soll, sinkt meine Vorfreude auf diesen Film schon im Vorfeld.
Travis Van Winkle - hier der Inbegriff eines Arschlochs - hatte eine ähnliche Rolle ja bereits in Michael Bay “Transformers” inne - hieß dort sogar ebenfalls “Trent”. Über die weiteren Darsteller zu schreiben, wäre im Grunde pure Zeitverschwendung.
Wie schon geschrieben, die Atmosphäre und das optische passen bei diesem Film irgendwie schon - aber eine tolle Atmosphäre und stimmige Bilder machen noch lange keinen guten Film - eine passende Besetzung kann da viel ausmachen und diese fehlt hier vollends. Und dies ist keinesfalls ein Phänomen der Neuzeit, ich könnte aus dem Stehgreif zig aktuelle bzw. neuere Horrorfilme aufzählen, bei dem die Besetzung einfach perfekt passt.
Im übrigen suchte ich Spannung und Thrill in dem Film vergebens, alles ist so ziemlich vorhersehbar, ich hatte das Gefühl schon alles irgendwann und irgendwo mal gesehen zu haben und das liegt keinesfalls daran, dass ich alle “Freitag, der 13.”-Teile kenne und weitestgehend auch mag. Als Zuschauer sitzt man gelangweilt im Kinosessel und hofft eigentlich nur, dass der Horror - im wahrsten Sinne des Wortes - bald vorüber ist. Keine Szene hat mich aufschrecken lassen, mich in den Kinosessel gedrückt oder mir einen eiskalten Schauer über den Rücken gejagt - keine einzige!
Ich persönlich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass “The Texas Chainsaw Massacre” 2003 eine liebevolle Hommage von Fans für Fans ist und das aktuelle “Freitag, der 13.”-Remake dient alleinig nur dazu, die Cash-Cow Jason Voorhees / “Freitag, der 13.” zu melken und die Kassen klingeln zu lassen - ein Film ohne Seele, einfach nur ein Film, um die wahren Fans wenigstens fürs erste ruhig zu stellen.
Wie bereits erwähnt kenne ich alle Teile der “Freitag, der 13.”-Reihe und mag bis auf den ein oder anderen auch alle Filme. Meinen ersten Teil der Slasher-Saga hatte ich im Sommer 1990 im zarten Alter von gerade mal 14 Jahren gesehen - aber nicht Teil 1, sondern den fünften: “Freitag der 13. - Ein neuer Anfang” - den meine Tante damals für uns Kids - neben “Friedhof der Kuscheltiere” - aus der Videothek geholt hatte, damit wir mal was richtig schön gruseliges sehen können *grins*. Ich mochte und mag den Teil auch heute noch sehr gern - auch wenn mein Lieblingsteil zweifelsohne natürlich der erste ist - denn wir uns im Vorfeld Anfang Februar seit langem nochmal angeschaut hatten um die richtige ´Stimmung´ für den baldigen Kinobesuch aufbauen zu können.
Das “Freitag, der 13.”-Remake zählt für mich persönlich zu den schlechtesten Filmen der letzten Jahre, die ich im Kino gesehen habe - und seit 2006 gehe ich ja wieder sehr oft ins Kino, also sagt das schon viel aus. Ich ärgere mich im Grunde zwar nicht den Film im Kino gesehen zu haben - zumal ich von Paramount Pictures Germany freundlicherweise dazu extra eine Freikarte bekommen hatte (da es keine Pressevorführung gab). Aber was mich richtig wurmt ist die Tatsache, dass “Freitag, der 13.” mit meiner 4 / 10 Wertung mir meinen, ansonsten so exzellenten, Wertungsschnitt des Kinojahres 2009 versaut! Denn von aktuell (Stand 8. März) 17 gesehenen Filmen im Kino haben allein acht eine 10 / 10 Wertung erhalten und nur “Transporter 3″ und “Der Tag, an dem die Erde stillstand” (den ich erst Mitte Januar gesehen hatte) haben mit 7 / 10 Punkten eher eine durchschnittliche Bewertung erhalten.
Also unterm Strich gesehen, ist “Freitag, der 13.” für mich ein absoluter Reinfall, den man sich gern mal auf DVD anschauen kann - wenn es diese zum Nice Price gibt, oder man sie von Freunden bzw. aus der Videothek günstig geliehen bekommt, aber ein Kinoticket würde ich dazu nicht kaufen - schon gar nicht bei den heutigen horrenden Preisen.
Auch die bereits angekündigte Unrated-Fassung mit zusätzlicher Storyline kann mich nicht unbedingt hinterm Ofen hervorlocken - eine andere Story wird NICHTS an dem grauenvollen Cast ändern - mehr Sex und Gewalt brauch ich dann auch nicht!
Kleiner Anmerkung noch am Rande: Wer hin und wieder auch mal ein Buch liest und etwas mehr über die alten “Freitag, der 13.”-Filme erfahren will, dem kann ich zwei Bücher ans Herz legen. Zum einen gibt es vom MPW-Verlag das “Freitag, der 13. Master Kompendium” von Autor Daniel Libbits und im englischsprachigen Bereich gibt es den 320-seitigen gebundenen Wälzer “Crystal Lake Memories - The Complete History of Friday the 13th” von Autor Peter M. Bracke und einem Vorwort von Sean S. Cunningham. Ersteres Buch ist aktuell bei amazon.de nur noch gebraucht im Marketplace zu bekommen - und das zu einem horrenden Preis - letzteres dahingehend gibt es noch zum aktuellen Preis von 35,80 €. Meine Erstausgabe hatte ich Anfang 2006 etwas teurer direkt über amazon.co.uk gekauft - aber der Preis lohnt es auf jeden Fall!
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Am 9. März 2009 um 15:34 Uhr
Ich fand den eigentlich ganz okay. Was stimmt ist, dass man sich eigentlich recht selten wirklich erschrecken kann. Viele Szenen hätte man da weitaus effektiver inszenieren können und man spürt förmlich, wie da viel Potenzial verschenkt wurde. Außerdem fand ich, dass der Vorgeschichte irgendwie zu wenig Beachtung geschenkt wurde.
Da die “Freitag der 13.” für mich eh zu einem großen Teil nur aus der altbekannten Formel Splatter+Brüste besteht, konnte ich damit recht gut leben. In diesen zwei Bereichen macht der Film nämlich soweit alles richtig. Sicher ist der Film über weite Strecken einfach nur dämlich und macht vor allem dann Spaß, wenn man sich ganz bewusst mal auf ein recht tiefes Niveau begibt
Besser als die ersten beiden Teile (die sind mir irgendwie zu zahm) hat der Film mir auf jeden Fall gefallen, an die Klassiker wie “The Final Chapter” kommt der Streifen aber nicht ran.
6/10 Punkten gibt´s für ansprechende Splattereffekte, Nackedeis und ein paar gute Gags (ich sag nur Winterkatalog).
Am 9. März 2009 um 18:00 Uhr
Klar, die altbekannte Formel “Splatter + Brüste” bleibt erhalten - nur mit dem großen Unterschied, dass die Brüste damals ´echt´ waren und heute mit Silikon vollgepumpt sind - was ich persönlich einfach widerlich finde - Sorry. Offenbar gibt es in Hollywood kaum noch Frauen wo alles echt ist *kopfschüttel*. Obendrein waren die Teenies von damals lang nicht so nervig, wie die teilweise heute in den Horrorfilmen.
Früher haben die Teenies mal ein Joint geraucht, heute wird das Thema kiffen richtig ausgeweitet, was ich persönlich absolut auch nicht OK finde - gerade bei diesen Sachen kamen die meisten Lacher und dummen Sprüch aus dem Publikum hinter uns.
Der Gag mit dem Winterkatalog war ganz nett, aber ziemlich platt.