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Guillermo del Toro wurde am 9. Oktober 1964 in Guadalajara (Provinz Jalisco) in Mexico geboren und wurde dort hauptsächlich von seiner Großmutter, einer erzkonservativen Katholikin, aufgezogen. Schon von früher Kindheit an war er vom Kino fasziniert, besonders von den Genres Fantasy und Gothic Horror |
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die Filme, die ihn am meisten beeindruckten, waren neben William Wyler´s “Stürmische Höhen” auch Scorseses “Taxi Driver”, Mario Bava´s “Die Stunde, wenn Dracula kommt”, Georg A. Romero´s “Night of the Living Dead” sowie die klassischen Horrorfilme der britischen “Hammer Studios” aus den sechziger Jahren. |
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während er eine Jesuitenschule für Jungen besuchte und davon träumte, Filmregisseur zu werden, begann er schon mit acht Jahren, kurze Super-8-Filme zu drehen |
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später wandte er sich den Make-Up-Spezialeffekten zu, zog in die USA und besuchte Fortgeschrittenseminare für Make-Up bei dem legendären Dick Smith, der verantwortlich war für die Masken-Spezialeffekte in Klassikern wie “Der Exorzist” und Tony Scott´s “Begierde” |
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als del Toro 1986 in sein Heinmatland zurückkehrte, wurde ihm - im Alter von nur 21 Jahren - die Produzentenrolle bei “Doña Herlinda y su hijo” von seinem Mentor Jaime Humberto Hermosillo angeboten, einem der respektiertesten Regisseure Mexikos in den letzten 20 Jahren |
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zur gleichen Zeit gründete er seine eigene Filma für Spezialeffekte, Necropia, die es ihm ermöglichte, direkt oder indirekt bei mehr als 20 Spielfilmen, darunter “Bandidos” und “Barmherzige Lügen”, sowie bei der mexikanischen TV-Serie “Hora Marcada”, eine mexikanische Variante von “Geschichten aus der Gruft” |
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Zudem begann er, Film zu unterrichten und startete eine Karriere als Journalist, wobei seine Artikel in angesehenen Publikationen wie der britischen Filmzeitschrift Sight & Sound oder der New Yorker Wochenzeitung The Village Voice erschienen - er fand sogar die Zeit, ein Buch über Alfred Hitchcock, einen seiner Lieblingsregisseure, zu veröffentlichen |
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1992, nach vielen Jahren Arbeit für das mexikanische Fernsehen, gelang es del Toro endlich, das Budget für seinen ersten Langfilm “Cronos” zusammenzubringen - “Cronos”, eine moderne Neuformulierung des Vampirmythos´, wurde von Kritikern auf der ganzen Welt gelobt und gewann unzählige Preise, darunter so bedeutende wie den Kritikerpreis in Cannes und den mexikanischen Oscar |
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Die Anerkennung bei den Kritikers, die ihm “Cronos” eingebracht hatte, ebnete del Toro den Weg, um fünf Jahre später seinen ersten Film in Hollywood zu drehen - “Mimic” - für del Toro, der mit der Produktionsfirma Miramax überhaupt nicht zurecht kam, war der Film eine schlechte Erfahrung |
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nach seiner Rückkehr nach Mexiko gründete er seine eigene Produktionsfirma, Tequila Gang, um in Zukunft größere Kontrolle über seine Filme zu haben |
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2001 schlug ihm Agustín und Pedro Almodóvar vor, einen Low Budget-Horrorfilm in Spanien zu drehen - frustriert durch seine Hollywood-Erfahrung, sagte er sofort zu und nutzte das Angebot, um einen sehr viel persönlicheren Horrorfilm zu machen. Es war “The Devil’s Backbone”, über den er bereits seit 15 Jahren nachdachte; lange bevor er überhaupt die Idee zu “Cronos” hatte |
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im darauffolgenden Jahr versöhnte er sich mit Hollywood und übernahm die Regie bei “Blade II” - der sofort zu einem enormen Kassenschlager wurde und die Hoffnungen der Produktionsfirma New Line übertraf |
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durch den Erfolg mit “Blade II” bekam er die Chance für eine weitere Adaption eines Comics - “Hellboy”, die der Regisseur bereits seit sieben Jahre unbedingt machen wollte - um den Film bis zum Schluss betreuen zu können lehnte er die Regie zu “Blade: Trinity” und auch “Harry Potter und der Gefangene von Azkaban” ab - bei letzteren führte dann sein Landsmann und Freund Alfonso Cuarón Regie |
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für die Realisierung zu “Pan´s Labyrinth” kehrte er nach Spanien zurück - die selbst entwickelte Geschichte, welche mehr als 20 Jahre reifte, mach “Pan´s Labyrinth” zu del Toro´s persönlichstem, ausgefeiltestem, emotionalsten und auch zugänglichsten Film |
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aktuell arbeitet er an einer Fortsetzung von “Hellboy” und zugleich befasst er sich auch mit der Adaption von “Die Berge des Wahnsinns”, einem Roman von H. P. Lovecraft - dieses Projekt liegt ihm sehr am Herzen, so dass er ebenfalls schon seit einigen Jahren an dessen Entwicklung arbeitet |