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Der Wissenschaftler Sanjay Mehra (Rakesh Roshan) forscht seit Jahren nach fremden Leben im All und schickt in Kanada mit einer selbst gebastelten Computeranlage Musiksignale ins All, die von der deutschen Band Kraftwerk abgekupfert wurden. Eines Tages empfängt er tatsächlich außerirdische Signale und berichtet seinen Kollegen in einem Forschungszentrum von seiner Bahnbrechenden Entdeckung. Doch diese sind vom galaktischen File-Sharing wenig begeistert und glauben dem spleenigen Mehra kein Wort. Auf der Fahrt zurück sichtet der Wissenschaftler jedoch tatsächlich ein UFO, verliert unglücklicherweise die Kontrolle über den Wagen und stirbt bei dem darauf folgenden Unfall. Seine hochschwangere Frau Sonia, die ebenfalls im Auto sitzt, bleibt schwer verletzt zurück.
Jahre später ist Sonia nach Indien zurückgekehrt. Sie hat den Unfall unbeschadet überstanden, doch ihr Kind Rohit erlitt bei dem Aufprall eine Kopfverletzung im Mutterleib und einen bleibenden Gehirnschaden. Obwohl er ausgewachsen ist, hat er die mentale Reife eines 8jährigen Kindes.
Gemeinsam mit seinen wesentlich jüngeren Schulkameraden und Freunden vertreibt er sich die Zeit mit Tretroller-Fahren und allerlei sonstigen Schabernack. Eines Tages beschließt der junge Trupp ins Kino zu fahren. Leider verpassen sie jedoch den dazu benötigten Bus. Da passt es natürlich gut, dass die ortsunkundige Nisha (Preity Zinta) von Rohit den Weg zu einem bestimmten Haus wissen möchte. Schamlos nutzen sie ihre Unkenntnis aus und lassen sich von Nisha ins Kino kutschieren. Nisha ist dadurch natürlich stinksauer. Aber auch Sonia, Rohits Mutter ist erzürnt, als sie von dieser Aktion erfährt und befiehlt Rohit sich bei der erstbesten Gelegenheit bei Nisha zu entschuldigen. Diese lässt auch nicht lange auf sich warten, als Rohit am nächsten Tag das Auto Nishas entdeckt. Doch als Rohit seinen Entschuldigungsbrief in seiner jugendlichen Naivität mit einem Kaugummi an Nishas Auto befestigen will, wird er von Raj (Rajat Bedi) einem Jugendfreund Nishas und seiner Gang gestellt und verprügelt. Sie schubsen Rohit herum und zerstören seinen Tretroller mit ihren Motorrädern.
Als Sonia die Gang kurz darauf in einem Café zur Rede stellt, erfährt auch Nisha, warum sich Rohit so kindisch verhalten hat. Sie empfindet Mitleid mit dem Jungen und schenkt ihm als Ersatz für den zerstörten Tretroller ein tolles Fahrrad. Rohit ist zwar misstrauisch, aber schließlich werden Nisha und Rohit Freunde und verbringen immer mehr Zeit miteinander. Rohit entdeckt, dass er mehr für Nisha empfindet und ist angesichts seiner neu-entdeckten Gefühle jedoch hoffnungslos überfordert.
Eines Tages entdecken die beiden in einem Schuppen auch die Apparaturen des Vaters und probieren diese natürlich gleich auch. Unbewusst schicken sie so unwissentlich Signale ins All, die auch abermals kurz darauf beantwortet werden. Noch in derselben Nacht erscheint ein Ufo über der Stadt und versetzt die Bewohner in Angst und Schrecken. Doch so schnell wie das Ufo erschienen ist, ist es auch schon wieder verschwunden. Doch die Behörden verschweigen, dass ein Außerirdischer vermutlich auf der Erde zurückgeblieben ist.
Und tatsächlich, wenig später wird der Außerirdische zufällig von Rohit und Nisha im Wald entdeckt, als dieser von zwei freilaufenden Hunden verfolgt wird. Rohit wirft sich mutig dazwischen und rettet dem kleinen, blauen Wesen vermutlich damit das Leben.
Als das Wesen bemerkt, dass Rohit sich verletzt hat, heilt es seine Wunden. Da der Kleine anscheinend über seltsame Zauberkräfte verfügt, nennen sie ihn fortan Jadoo, dem indischen Wort für Magie. Aber der photosyntethische Jadoo verfügt nicht nur über Heilkräfte und die wohl coolste Vocoder-Stimme (im Track “Jadoo Jadoo”) diesseits der Milchstrasse, sondern auch ein paar äußerst stylische Kapuzenumhänge, die sogar die Jedi-Ritter neidisch machen würden.
Als Jadoo bemerkt, wie sehr Rohit unter seiner geistigen Beeinträchtigung leidet, gibt Jadoo ihm den Geist eines Erwachsenen und verleiht ihm übermenschliche Kräfte. Seine neu erworbenen Kräfte werden gleich mal in der örtlichen Dorfdisse bei einem Tanzwettbewerb unter Beweis gestellt, welcher Rohit dank einiger Moves, die er sich in “Matrix” abgeschaut hat, auch gleich gewinnt. Danach ist sein Selbstvertrauen so gestärkt, dass er nun endlich Nisha seine Liebe gestehen kann, die diese auch erwidert.
Doch Rohits seltsame Verwandlung bleibt nicht unbemerkt und als der kleine Jadoo mit seinen magischen Kräften Rohit und seinen Freunden zum Sieg bei einem Basketball-Spiel verhilft in dem er die Kinder samt Rohit in der Gegend herumfliegen lässt, dauert es natürlich nicht lange, bis die Behörden auf die Spur des kleinen Besuchers kommen.
Da es für Jadoo nun auf der Erde zu gefährlich ist, sendet Rohit erneut die Kraftwerk´schen Signale mit den Apparaturen seines Vaters ins All um die Aliens neuerlich auf die Erde zu locken. Diesen sollen den zurückgelassenen Jadoo zurückholen. Jadoo erklärt Rohit und seinen Freunden, dass mit seinem Verlassen, auch die neu gewonnene Kraft Rohits schwinden würde. Doch die Freundschaft zu dem kleinen Kerl ist Rohit wichtiger, als sein eigenes Schicksal.
Als er den Kleinen jedoch zur Landungsstelle bringen möchte, ist das Haus bereits vom Militär umstellt. Rohit versucht noch den kleinen Kerl zu beschützen, ist jedoch angesichts der Übermacht chancenlos und wir überwältigt. Hilflos muss er mit ansehen, wie Jadoo gefangen und abtransportiert wird. Doch er gibt nicht auf und versucht sein Äußerstes um Jadoo zu befreien. Und tatsächlich gelingt es ihm den Kleinen zu befreien und zu seinem Raumschiff zu bringen. Jadoo verlässt die Erde und mit ihm die Kräfte Rohits… Doch wer indische Filme kennt weiß, dass schlussendlich doch noch eine kleine Überraschung auf Rohit sowie den Zuschauer wartet…
“Koi… Mil Gaya”, was übrigens soviel wie “ich habe jemanden gefunden” bedeutet, gilt als erster Science-Fiction-Film Bollywoods. Eine berührende Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Außerirdischen und einem Erwachsenen mit dem Geist eines Kindes, der von dem Außeririschen die Fähigkeit erhält, Dinge zu erleben, die ihn aufgrund seiner Behinderung bisher nicht möglich waren und es ihm schlussendlich auch ermöglicht, die große Liebe seines Lebens zu erleben. So oder so ähnlich hätte es der Regisseur vermutlich gerne gehabt.
Doch wie chilidog es so schön formulieren würde: “ein Satz mit X - das war wohl nix!” “Koi… Mil Gaya” ist wohl die größte Gurke, indischer Herkunft, die ich jemals vor die Linse bekommen hab. Die Geschichte ist ein wild-zusammengeklautes Mix aus “E.T.” und Außenseiterdrama und schwankt irgendwie immer zwischen langweilig, überzogen, ärgerlich und extrem lächerlich. Da können auch die Musik- und Tanzszenen, sowie eine gewohnt-sympathische Preity Zinta leider nichts mehr retten.
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Am 12. November 2008 um 18:33 Uhr
ich liebe dieses film
er ist cool
namaste